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Grachtenfahrt 2003

ein Bericht von Maik Dettmar (Bilder von Ralf Modemann und Maik Dettmar)

Am 5.9. war es wieder soweit: Die Nachtfahrt auf den Amsterdamer Grachten lockte. Dieses Jahr war der KSC meines Wissens nach zum dritten mal in Folge dabei.

Den Anfang machten Micha und Ralf. Die beiden fuhren Freitag morgen los und steckten sofort nach Ankunft erstmal einen Claim für die Zelte ab.

Um 14:30 - nache Maloche  - war ich dann auch soweit und hab mich mit Helge zum Aufrödeln getroffen.Und schon kaum eine Stunde später waren wir Aufbruchsbereit. Noch mal kurz am Dachträger und den Booten gezogen und gerüttelt und dann hieß es frei nach Kraftwerk "Fahn, Fahn, Fahn auf der Autobahn".

Von der Fahrt selber gibt es nur wenig zu berichten - schließlich geht es nur 400 km lang stumpf geradeaus. Allerding wurden wir kurz hinter der Grenze auf hinterhältigste Weise angegriffen. Wir fuhren gerade unter einer Brücke lang, als wir plötzlich eine Taube vor der Windschutzscheibe sahen und einen dumpfen Knall hörten. Der Luftdruck hat die Taube dann nach oben gedrückt und wie wir vermuteten eine gehörige Sauerei in Helges Kanadier verursacht. Als wir nach etwa 30 km endlich anhalten konnten (in Holland gibt nur verhältnismäßig wenig Parkplätze an den Autobahnen), sahen wir das tatsächliche Ausmaß. Der dumpfe Knall war der Aufprall des Angstsch... der Taube. Die Taube selbst ist wie durch ein Wunder zwischen meinen Kajak und Helges Kanadier durchgekommen. Schöne Sauerei.

Als wir dann nach insgesamt etwa 4 Stunden ankamen hatte das Vorkommando dankenswerter Weise schon die Zelte aufgebaut, so dass ich mir gleich Wasser und einen Lappen besorgen konnte. 

Der nächste Weg ging an diesen Wohnwagen, der als Veranstaltungsbüro diente. Kurz angemeldet und weiter ging´s.

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Links vom Wohnwagen ist das Vereinshaus mit dem Bootsschuppen und einem großen Armeezelt.

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Nach derartigen Aufregungen war nun erstmal Zeit für die Zigarette danach und eine ordentliches Käffchen aus Helges mobiler (drittewelttauglicher) Kaffeemaschine.

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Kurz danach schmiss dann auch noch Chef de Cuisine Ralf den Grill an und Micha holte noch eine Pulle Rum raus (Was so´n richtige Seebär ist ;-)

Der weitere Abend gestaltet sich dann mehr oder minder musikalisch, jedoch hierüber den Mantel des Schweigens.

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Vor unserem Nachtlager wartete die glor- und ruhmreiche KSC-Armada auf ihren Einsatz.

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Am nächsten Morgen um 9.30 kroch ich dann aus meinem Zelt, die anderen waren schon beim Frühstück.

Die ersten - teils respektlosen - Kommunikationsversuche blockte ich mit einem freundlichen aber bestimmten "Schnauze" ab.

Nach dem ersten Koffeininput meinerseits, nahm auch die Kommunikationsbereitschaft deutlich zu.  

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Auf diesem Bild sieht es zwar aus, als suchte Micha dringend ein Klo, meines Wissens kommt er jedoch gerade dorther ?!? 

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Kurze Zeit später kam dann auch die Nachhut. Mit Martin war das KSC-Quintett vollständig.

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Handy-Junkie Part I

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Handy-Junkie Part II

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Handy-Junkie Azubi

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Der nächste wichtige Schritt: Sightseeing

Also Fahrkarten gekauft, ab in die Strapazenbahn und los geht das Touri-Programm.

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Herr R. bei der Markierung seines Reviers.

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Kleine Nachträge zum Thema Handy-Junkie.

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Kleine Erholung nach entbehrungsreichem Fußmarsch.

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Helge versucht mir nonverbal zu erklären, dass er sich nicht fotographieren lassen möchte.

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Die KSC-Meute hinter Gittern? Nein, so schlimm war´s dann doch nicht.

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Helge wollte sich immer noch nicht fotographieren lassen. Spaßbremse!!!

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Nach etwas Regeneration und Stärkung ging`s dann ab 18.00 Uhr los.

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Es begann das große Aufrödeln und Illuminieren.

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Um 19.30 Uhr sammelte sich dann alles an der Startlinie. Wie am Bug von Raleigh zu sehen ist, waren wir nicht in der Poleposition.

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Nach wenigen Kilometern kan die erste und einzige Umtragestelle, eine alte Schleuse.

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Danach ging´s dann weiter in die Innenstadt. Leider hab ich davon keine Bilder, weil wir eigentlich nie angehalten haben und in einem recht flotten Tempo gefahren sind. Andererseits gab es auch keine guten Gelegenheiten mal anzuhalten. Also galt es das beste daraus zu machen, die Kamera verpackt zu lassen und einfach zu paddeln und zu gucken/ staunen. Aus dieser Perspektive kennen Amsterdam sicher nur wenige. Abgesehen davon können einige aneinander gereihte Pixel dieses audiovisuelle Ereignis eh nur ungnügend beschreiben.

So, hier sind wir wieder zurück an der Schleuse.

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Kurz danach waren wir dann wieder am Kanuclub Sloterplas und Micha machte sich gleich nützlich. U.a. Helge war dankbarer Abnehmer.

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Hier eine nächtliche Impression vom Clubgelände.

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Wo sind wir denn gestern lang gefahren?

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Nach exzessivem Früstück ging`s dann wieder an´s Aufladen. 

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Ohne Worte!

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Blick vom Kanuclub auf den Jachtclub und das Slotermeer.

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Die Rückfahrt verlief dann problemlos und ohne Taubenangriffe.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Kanovereniging Sloterplas für die hervorragende Organisation und die eindrucksvolle Fahrt.

Maik