Herzlich willkommen auf der Foto-Dokumentationsseite des Einsteigerlehrgangs
im (Jahrhundert)sommer 2003.
Wer sich die folgenden 37 Bildern samt mehr oder weniger sinnigen Kommentaren
angetan hat, der hat eine Vorstellung davon, wie so ein Zweitageskurs bei uns
abläuft. Ich will euch auch gar nicht lange mit Banalitäten nerven,
sondern lasse lieber die Bilder sprechen:
Vor dem Entern der Boote heisst es erstmal: die Schulbank drücken. Hier sieht man die aufmerksamen Schöööler gebannt an den Lippen von Uwe hängen, als Unruhestands-Lehrer ist dieser gerade dabei, die theoretischen Grundlagen zu vermitteln, momentan geht's wohl um den passenden Outfit
dermaßen vorgeglüht versammeln sich die ersten Kandidaten auf dem Hof
und hier ist auch schon alles in Reih und Glied aufgereiht, unsere altbewährten Schulboote samt Spritzdecke harren der noch etwas unentschlossen wirkenden Damen, aber Uwe ist schon wieder voll im Einsatz
Hier die ersten Trocken-Vorturnübungen, was er da gerade zu vermitteln versucht, lässt Raum für Spekulationen, so irgendwie Abwehr eines tieffliegenden Schwans oder Annäherung an eine doch etwas tieferliegende Brücke bei Hochwasser ;-)
Hier sieht man Helge mit seiner Kanadiergruppe, der Lehrgang teilt sich ja in die Kanadier (Indianerkanus mit Stechpaddel) und Kajaks (Eskimo/Inuit-Kanus mit Doppelpaddel) auf. Nach einem halben Tag oder so wird gewechselt. Und wenn ich schonmal dabei bin, Kanu ist der Sammelbegriff für alles, wo man mit dem Gesicht zur Fahrtrichtung sitzt, im Gegensatz zu den Ruderbooten, auch liebevoll 'Roll*rsche' genannt, dazu erlaube ich mir mal den Standardwitz:
Was ist der Unterschied zwischen einem Paddler und einem Ruderer?
Der Paddler ruft: Schau mal, da vorne IST eine Kneipe!
Und der Ruderer: Schau mal, da hinten WAR eine Kneipe!
;-)
Das sind auf jeden Fall Kanadier, vom roten Dickschiff über Helges Einzelkämpferkahn bis hin zum Allround-Schimmel ist alles vertreten, was das Paddlerherz begehrt
jetzt wird's ernst, noch ein paar letzte Instruktionen von Helge
dann macht er den formvollendeten Einstieg vor
geschafft, noch etwas wackelig sitzt der erste Kandidat im Boot
hier in der Kajaktruppe ist man auch schon voll aufgerüstet und Uwe zeigt gerade, wie man die Schotten dicht macht

Und da lege ich auch schon mal selber Hand an, wenn Not an der Frau ist, dank meiner naturgegebenen dominanten und autoritären Ausstrahlung wird das Problem in Form einer widerspenstigen Fußraste mit dem gebotenen Ernst und Seriosität schnell und souverän gelöst ;-)
das Orchester ist aufgereiht und Uwe gibt den Takt vor
und schon geht's auch schon fachkundig unterstützt aufs laue Nass
letztes Feintuning auf dem Wasser
und dort sieht es doch schon wesentlich eleganter aus als auf dem Kies
oder was meint ihr?
hier ist wieder Helges Kanadiertruppe
Es ist noch keine Maitresse vom Himmel gefallen, hier sieht sie etwas unentspannt aus
genau wie ihre Paddelgenossin bei den ersten Paddelschlägen, aber mit Janina als Copilotin ist es nur eine Frage von Minuten, bis die Nervosität einer entspannten Souveränität Platz macht
und das Landemanöver bei Anbruch der Dunkelheit sieht doch schon zumindestens semiprofessionell aus
Das war auch schon der erste Tag, alle waren glücklich gelandet, keiner (unfreiwillig) baden gegangen und jeder freute sich auf den
an diesem Tag geht es eigentlich darum, das Erlernte zu vertiefen und durch die eine oder andere Verschärfung der Bedingungen oder durch plötzlich aufkommenden Übermut geht an diesem Tag doch der eine oder andere baden, so auch heute, aber bei diesem Wetter ist das wirklich keine Strafe und bergen und retten eines vollgelaufenen Bootes, welches dann auch mal 300 kg auf die Wasserwaage bringen kann, gehört ja auch zu den praktischen Übungen dazu.
Ansonsten heisst es: same procedure as yesterday...
und nach einer Phase des Sammelns und der Besinnung
wir auch schon routiniert das Material herbeigekarrt
und nun zum Thema: verschärfte Bedingungen ;-), seinen Allerwertesten vom Steg in den Kahn zu schieben is was für die blutigen Paddel-Greenhorns, die (Möchtegern)Profis rutschen die Böschung herunter (sogenannter Alpinstart, aber natürlich nur an dafür vorgesehenen Stellen wie hier, nie in der freien Natur!)
ein kleiner Schubs von Uwe, und schon steigt der Adrenalinspiegel
so wie hier bei Cordula, sie ist aber trotzdem (oder deswegen?!) eingetreten ;-) Und baden gegangen ist hierbei keine(r)
bei Helges Truppe geht es da ruhiger, aber nicht weniger konzentriert zu
und so wird aus hektischen Paddelrührern
ein eingespieltes Dreamteam
Uwes Kajakhaufen sieht die Sache auch schon mit einer gewissen Routine, ob Stech- oder Doppelpaddel, inzwischen null Problemo
und auch der Ausstieg am Steinufer gelingt problemlos
hier sieht man nochmal den Lehrkörper in Form von Oliv-Helge und Zitronen-Maik
und hier wird auch wieder kräftig gefachsimpelt
Es wurde aber nicht nur gepaddelt. Es gab auch Momente
der Besinnung und Enspannung
und wer gut paddelt, muss auch gut essen
hier die Abschlußkundgebung und letzte warme Worte von Uwe
und während die einen noch in der reichhaltig bereitgelegten Lektüre schmökern, machen sich die anderen schon langsam bereit zum Aufbruch.
Also diesen beiden Damen macht zumindest auf dem Wasser im Kanu keiner mehr
was vor, und sie gehören auch sicher nicht zu den Kandidaten, die sich
wild drehend und die Böschung ruinierend z.B. die Örtze heruntereiern
;-)
Und auch wenn sie das Paddeln vielleicht nicht so fanatisch betreiben wie der Verfasser dieser Zeilen, so haben sie es sicher nicht bereut, dieses Wochenende bei uns verbracht zu haben.
(Jo und Rest der Crew)