tentochten 2004

Grachtentochten 2004

Dans le port d'Amsterdam - il y a des canoistes qui chantent...

....mit diesen leicht modifizierten Zeilen von Jacques Brel möchte ich euch zur virtuellen 25. Grachtentochten einladen, war für mich die erste, aber sicher nicht die letzte dieser Art. Ausgerichtet und vorbildlich durchgeführt wurde diese Fahrt vom KV Sloterplas, ein kleiner, aber feiner Verein, an dieser Stelle mein herzlicher Dank für eure Gastfreudschaft!

So, genug der warmen Worte, legen wir ab, meine Kenntnisse der 'nederlandse Spraak' sind leider geringer als gering, also breche ich mir einen auf Deutsch ab, wie immer versuche ich vergeblich, mich kurz zu fassen, ihr habt immerhin 82 Bilder vor Euch....

Los gehts!

 

hier der Start morgens gegen 9 Uhr beim KSC

hier alle 4 Boote dieser Startaufstellung, die anderen 5 von unserer Truppe kamen später nach, Thomas vom Paddel Klub Niedersachsen links im Bild, mein Mitfahrer, lasse ich mal außen vor ;-)

nach einer zügigen, relativ stressfreien Fahrt ohne nennenswerte Staus und nur 2 kleinen Umwegen gehts auch gleich ans Zelte aufbauen

nach diesem Primärstress schreit der ausgemergelte Körper nach einer ersten Pause, hier wird von Micha der PR (Paddelriesling*) fachkundig beäugt und 1 Minute später fließen die ersten Tropfen in die trockene Kehle

*eigentlich ist es hier ein Paddelrivaner, aber Amsterdam und Erbsenzählen ist irgendwie nicht kompatibel, oder? ;-)

jetzt wird's offiziell, antreten am Anmelde-Caravan

und das allerwichtigste:der Stempel

kleine Zwischenstärkung, bevor

die zweite Fuhre von uns in Form von Maik und Janina auftaucht. Das rechts ist nicht der Klomann, obwohl farblich perfekt abgestimmt, sondern Micha im Uralt-KSC-Shirt

jaa, ich habe auch eins an ;-)

dann wird wieder etwas entspannt

und auch die beiden Nachzügler gliedern sich nahtlos ins Gammelleben ein

Micha legt seine Kontaktpilsen an (falls jemand von der Brauerei mitliest, die Kontonummer gibts auf Nachfrage)

erste plumpe Anbiederungsversuche werden souverän abgeblockt

So, der nächste Tag bricht an, die Nacht war nicht die ruhigste, aber im Toleranzbereich, noch war der Platz nicht allzu voll.
Janina sieht aus, als ob sie ihren Kaffee noch nicht gehabt hätte.

und hier ist auch schon die ganze Runde versammelt, auf den billigen Plätzen hinten lungert der PKN

alle sind Richtung Stadt abgehauen, aber mir stand mehr der Sinn nach einer kleinen Privattour

hier gehts über das Slotermeer

durch dunkle Brücken

skeptisch beobachtet von einem Reiher

und unter noch einer Brücke hindurch

Richtung Schleuse

hmm...hier im Algenteppich will man lieber nicht 'reinfallen. Aufs Umtragen hatte ich keine Lust, also gings zurück zum Basiscamp und von dort

in die andere Richtung

dort, wolang die Reise auch am Abend führen sollte

als kleinen Bonus gabs dann auch noch den Blumenkorso

dieser Schwan beisst garantiert nicht

auf dem Rückweg versuchte ich dann eine Abkürzung

50 Meter duuuuunkle Brücke

dieser Kanal sollte eigentlich zum Basislager zurückführen, aber gaanz dahinten war leider Schluss

also gings nach kleinem Umweg wieder auf vertrauten Pfaden zurück

also so langsam füllt sich die Wiese

Maik und Janina genießen die 'heure bleue' ;-)

2 Stunden vor dem Start werden die Boote lichttechnisch aufgerüstet, dieser Konstruktion war zwar nicht die hellste, aber von einem hellen Köpfchen.

hier der Blick Richtung Einsatzstelle Süd

und hier der Blick aufs Gelände

so, jetzt wirds ernst

ouha, da hinten irgendwo wartet meine Truppe auf mich

aber einmal drin gab es kein Zurück mehr, im Sardinenmodus wartet man geduldig auf den Startschuss

Der Chef macht sich bereit zur Wasserung

Geschafft, jetzt kanns ja losgehen

noch ein letzter Blick zurück

da kommen auch schon Maik und Janina angerauscht

dicht gefolgt von Katja und Manuel

dann noch die Nachhut in Form von Micha und Ralf

und dann gehts auch für mich los

hopp..hopp..hopp!

hier war ich heute schonmal, aber da war es etwas ruhiger

bridge over troubled water

so da hinten war nach ca. 3 km an der Schleuse Schluss fürs Erste, die meisten landeten rechts

doch wir warteten geduldig an der heissbegehrten offiziellen Umtragestelle

und auf der anderen Seite gings dann wieder hinein

auch Maik und Micha gelingt dies mit leichten Abzügen in der Haltungsnote

Helllloooo!! Das ist mein Webmaster-Kollege vom KV Sloterplas ;-)

und weiter gehts mit Vollgas über einen kleinen See

und dann rechts weiter Richtung Stadt, so langsam wirds dunkel und ich muss leider auf Blitzlicht umschalten um nicht alles zu verwackeln

Ralf in perfekter Haltung

Maik lässt es eher gemütlich angehen

Helloooooo!!!! ;-)

Nicht so grimmig schauen, Franky-Boy, nimm dir ein Beispiel an deiner Frontfrau!

Na also, geht doch! ;-)

Eines der vielen nicht gerade vorschriftsmäßigen, aber fantasievoll beleuchteten Boote

Stoop, hier möchte einer der vielen Grachten-Ausflugsboote passieren, einer der vielen 'Wachposten' stoppt hier den Paddelverkehr, also wie von Geisterhand war immer jemand zur Stelle, wenn es brenzlich wurde..Chapeau!

so hier habe ich mal ein paar Langzeit-Impressionen

genial, nicht?

Hier gibts Gift-Tulpen ;-)

irgendwo im 'red light district'

durch diese hohle Gasse müssen sie paddeln

auf den unzähligen Brücken tummelten sich unzählige Zuschauer

und hier wieder einer der vielen netten Richtungsweiser

so, da sind wieder wieder an der Schleuse angekommen, nix wie 'raus

Na, hat's Spaß gemacht?? (rhetorische Frage...)

endlich wieder sitzen, aber die paar Kilometer machen den Kohl auch nicht mehr fett

so, geschafft, Anlegen im Heimathafen

nix wie 'raus aus dem Kahn

dieses Bier haben wir uns wirklich verdient!

Also wir haben dann noch fast 2 Stunden geklönt, viel geschlafen hat in dieser Nacht niemand

so, the day after, auch ich habe noch leichte Koordinationsschwierigkeiten, aber ich bin nicht der Einzige ;-)

so langsam füllte sich aber die Frühstückstafel

da hinten tauchen gegen 10 Uhr auch die letzten Schlafwandler auf

don't even THINK about talking to me, before I had my coffee!

auch diese beiden liessen es ruhig angehen, es war auch schon ordentlich warm

hier noch der Blick vom Wasser auf die gutgefüllte Wiese

und (fast) alle Vereine hatten ihre Elite nach Amsterdam geschickt :-)

Spuren einer wilden Nacht (nein, es war kein Boot von uns ;-)

 

Also, ich muss wohl nicht mehr viel sagen außer: GENIAL!

So ziemlich alles hatte gestimmt, die Planung, Durchführung und die Stimmung, ich habs zwar lieber etwas ruhiger, aber dieses Wochenende war wirklich eins der Highlights in meiner jungen Paddelkarriere und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ich werde aber sicher mal zwischendurch vorbeischauen und mal solo und ganz gemütlich die Grachten unsicher machen.

in diesem Sinne verabschiede ich mich mit einem inbrünstigen:

tot ziens, Amsterdam!

JO