b in Osttirol

Urlaub in Osttirol (Wildwasser-Sommercamp)

Schon als ich von der Idee hörte, war ich mehr als begeistert. Wir würden in den Sommerferien nach Osttirol fahren mit vielen von meinen Freunden. Das war doch viel besser, als auf irgendeine Insel zu fahren, auf der man in irgendeinem superteuren Hotel übernachten würde und von morgens bis abends am Pool liegen würde. Nein!!!!!!!!! Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Also fing ich an, mich tierisch auf unseren Sommerurlaub zu freuen . Zwar würden meine Eltern mitkommen, aber ich würde einfach nichts mit ihnen machen, sondern lieber mit meinen Freunden etwas unternehmen. Schon bald war es soweit und wir fuhren zwei Wochen in ein Kanucamp nach Nikolsdorf. Coool!!! Als wir auf dem Gelände ankamen, guckte ich mir alles erst einmal gründlich an. Es gab einen Tennisplatz, einen Volleyballplatz und einen großen Fußballplatz . Gezeltet wurde dicht beieinander, auf einer Wiese, neben einem Getreidefeld, mit Blick auf ein Gebirge. Als erstes bauten wir unsern klappbaren Wohnwagen auf und dann mein Zelt, wo ich mit meinen Freunden drin schlafen wollte. Am Abend kamen dann Maja, Lena, Merle und Lea endlich an. Wir richteten uns in unserem Zelt erst einmal richtig ein. Dann quatschten wir über Österreich. Es war/ist voll das Kaff-Land und an fast allen Häusern hingen irgendwelche häßlichen Blumen. Zum Kotzen!!!! Wir gingen erst einmal zur Anmeldung
und holten uns unsere Freikarten für das ca. 500 m entfernte Waldschwimmbad. Hier sollten wir die ganze Zeit freien Eintritt haben. Jehhh!!!!!! Es vergingen ein paar Tage, bis wir endlich mal zum schwarzen Brett gingen (am Brett hingen abends immer die Attraktionen für den nächsten Tag). Ich war davon sehr begeistert, weil es getrennt etwas für Erwachsene, Jugendliche und Kinder gab. Also trugen wir uns für den nächsten Tag für eine Wildwassertour ein. Es war zwar erst mal nur Wildwasser Stufe 1-2, aber für den Anfang sollte das genügen. Am nächsten Tag fuhren wir los an die Möll und schon hieß es: "Fertig machen fürs Paddeln!". Ich fand es dann aber irgendwie ziemlich langweilig, weil es immer nur Kehrwasserfahren hieß. Als wir wieder am Kanucamp waren, war ich enttäuscht und wollte nicht mehr Wildwasser fahren.

Das hab ich dann aber doch getan bei Wildwasser Stufe 2-3 (beim Wildwasser gibt es insgesamt 5 Stufen, die die Schwierigkeitsstufen angeben. 5 ist die schwerste und 1 die einfachste Stufe). Das war dann richtig cool, so durch die Wellen zu reiten. Wir sind da natürlich nicht nur gepaddelt!!!!! An den Abenden haben wir immer Fußball gespielt . Dort lernten wir dann auch ein paar andere Jugendliche kennen, mit denen wir dann abends immer abhingen oder in die Disco gingen. Die Disco war echt super geil!!!!! Es war vor allen Dingen eine reine Teenager-Disco, deshalb war ich auch nicht sehr begeistert, als mein Vater in die Disco kam. Dann ging er aber zum Glück wieder, und wir konnten ganz ruhig weitertanzen. Wir waren auch wandern!!!! Auf dem größten Berg von Österreich. Das ist der Großglockner.

Es war etwas langweilig, dort durch die Höhlen zu wandern. Aber dann mussten wir durch ca.30cm tiefen Schnee wandern. Vor allen Dingen war die Schneeballschlacht lustig, die wir dort gemacht haben. Wir waren sogar shoppen in Lienz. Das war die nächste große Stadt vom Kanucamp aus. Es gab da sogar ein New Yorker-Geschäft. Ansonsten waren wir noch oft in irgendwelchen Freibädern, weil wir uns einfach mal nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen wollten.

Dann kam auch schon der Tag der Abreise . Das war der schönste Urlaub meines 13-jährigen Lebens. Hoffentlich würden wir nächste Jahr wieder ins Kanucamp kommen. Es würde bestimmt nicht langweilig werden, da das Kanucamp immer an verschiedenen Stellen stattfindet. Dann stieg ich ins Auto ein und die Heimfahrt nach Hannover begann.

Svenja Djuren, 13 Jahre