IV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=windows-1252"> Griechenland-Tour 2005

Griechenland-Tour 2005

Unseren diesjährigen Osterurlaub verbrachten wir bei herrlichem Sonnenschein in Griechenland.

Die folgenden Bilder entstanden am Acheron.

Acheron

Schwierigkeitsgrad 3-4
Länge der Strecke 12 km
Befahrungszeit Frühling

Einer der Traum-Flüsse Griechenlands! Ein sowohl hinsichtlich des Wildwassers als auch hinsichtlich der landschaftlichen Schönheit ein fantastischer Fluss mit zumeist glasklarem, blaugrünem Wasser und weißem Kalkgestein. Fast vollständig verläuft der Acheron in einer tiefen, eindrucksvollen, völlig einsamen und teilweise auch klammartig verengten Schlucht.

Nach der griechischen Sage handelt es sich bei dem Acheron um den `Fluss der Toten´.
Vor diesem mythologischen Hintergrund wird eine Paddeltour in der einsamen, abgeschiedenen Schlucht noch spannender. Man weiß ja nie was an der Sage wahr ist.

Und deshalb haben wir am Eingang der Schlucht einige Münzen in den Fluß geworfen und Zeus gebeten uns ohne Schaden durch den Hades zu führen.

Auf den ersten Kilometern fließt der Acheron noch offen über Schotterbänke, aber bald gräbt er sich in eine beeindruckende Schlucht mit Klammabschnitten

 

Patschnass. . .

Volldusche. . .

Es folgt der zweite, etwas schwierigere Teil der Schlucht. Die Verblockung und das Gefälle nehmen zu. Größere Felsblöcke versperren gelegentlich die Sicht. Ab und zu tauchen wuchtige Abfälle auf. Der Acheron ist hier teilweise eng und verwinkelt.

Nach der Umtragung einer unfahrbaren Passage (Siphon) kann man vor oder nach dieser markanten Stufe einsetzen.

Es folgt eine enge, 1,5 Kilometer lange Klamm mit starker Verblockung, einzelnen mittleren oder größeren Abfällen.

Landschaftlich sind hier die vielen kleinen Karstquellen beeindruckend. Immer wieder sprudelt es aus irgendwelchen Felsspalten.

Schließlich öffnet sich die Klamm und der Fluss fließt in einem breiteren Tal, zwischen mit Platanen bewachsenen Ufern und Kiesbänken der Ausstiegstelle entgegen.

Ostern 2005
Gabi Sch., Manfred M.