ig;e Fahrt Juni 2005

Große Fahrt ums kleine Dreieck Juni 2005

PapparazJo und PapparazErnst in Hochform

Herzlich willkommen zur zweiten reellen und ersten virtuellen großen Fahrt ums kleine Dreieck (GrFuklDr). Unter der fachkundigen Leitung von Helge, assistiert von Janina und Maik und dokumentiert von meiner Wenigkeit und Ernst, wagten 15 Teilnehmer diese Stadtrundfahrt und keiner hat es bereut, so wage ich die Dankes- und Begeisterungsbekundungen am Ende der Fahrt zu deuten.

Am 12 Juni fand diese Tour bei (für mich) optimalen Bedingungen statt, will heißen: nicht zu warm, bisschen Wind, der aus Westen kommend, auf den ersten harten Kilometern für Auftrieb sorgte. Aber seht selbst, alle Fahrten dieses Jahr, insgesamt 5, sind komplett ausgebucht, die folgenden Bilder zeigen, warum ;-)

Hier karrt Helge das ganze Paddelgerödel zusammen, anhand meiner vorbildlichen Vorarbeit<schulterklopf> konnte man ja schon so ungefähr abschätzen, welches Bootsmaterial ungefähr benötigt wird.

erster Materialtest, durchgeführt von zwei jungen Purschen

hier wird unsere Veranda-Baustelle begutachtet

Helge begrüßt die Paddelwütigen mit ein paar warmen und informativen Worten

Janina verteilt die (für die Heranwachsenden obligatorischen) Schwimmwesten

Was nicht passt, wird passend gemacht

So, die Meute ist bereit zum Absauf...äh...Auslaufen, ich hab mich schonmal auf den Deich gerettet

die ersten Vorwitzigen drängen gen Steg

Hier das erste Bild von Ernst, dieser postierte sich mit seinem dekadenten 300mm-Spannerrohr an strategisch günstigen Orten während der Tour, seine Bilder erkennt man daran, daß sie etwas schmaler sind, ich ausnahmsweise (so wie hier) auch mal zu sehen bin, daß sie garantiert rotbootspitzenfrei sind und allgemein eher den großen Überblick (fachmännisch Totale genannt) zeigen

Einsetzen wie am Fließband

Hier wird das Megadickschiff beladen

Man versammelt sich kurz am anderen Ufer und dann gehts

auch schon los, ich hab mich jetzt mal souverän an die Spitze gepaddelt und habe das Hauptfeld mit einer 'flip over head'-Aufnahme festgehalten. Die Mütze war übrigens inzwischen in der Waschmaschine ;-)

Der erste Kilometer aus Ernsts Blickwinkel

noch etwas unkoordiniert gehts hier zur Sache

auch dieses Duo wirkt noch etwas unentspannt, aber das legt sich nach den ersten 500km ;-)

Aha, da verstößt doch einer gegen das Rechtsfahrgebot, aber das hat seine Gründe, denn ich habe den Oberspanner Ernst erblickt...

...der zwar als Fotograf leidlich brilliert, aber als Paparrazo (mit signalroter Jacke!) kläglich versagt

die Strafe folgt auf den Klick, also dieses Duell habe ich souverän für mich entschieden, oder?!

unter sieben Brücken musst du paddeln

der optisch ansprechendste Teil der Fahrt (im Sinne von: Augen zu und durch):

das Ihme-Zentrum

volle Kraft vorrraus!

mit soviel Schwung wird sogar ein frischgezapftes Guinness am schwarzen Bären verschmäht

an der Stadionbrücke wird dann eine kleine Rast eingelegt und die Nachzügler eingesammelt

Also dieser junge Mann hat den Eigensinn eines Wildwasserbootes unterschätzt und wurde nach 1 km an den Haken genommen

Halbzeit, die ersten (und kräftezehrendsten, weil gegen die Strömung) 5 Kilometer sind geschafft

und beim Wehr am schnellen Graben (im Hintergrund das Kraftwerk) heißt es:

Alle mann/frau von Bord!

gnadenlos von mir dokumentiert

Vergesst es einfach, ich trage hier nur die Verantwortung! ;-)

da bin ich schonmal zur Wiedereinsatzstelle marschiert, der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, daß mir Ernst beim Tragen geholfen hat

da kommt auch schon das Hauptfeld anmarschiert

da ist erstmal eine kleine wohlverdiente Pause angesagt

so, ich bin wieder driin, wer hier 'reinfällt, spart sich den Eintritt fürs Schlammbad

doch heute blieben alle trocken

unser tapferer Einzelkämpfer hat sich dann doch lieber ins Mutterschiff begeben, hier sieht man auch schön die Strömung der Leine, auf der wir uns ab sofort wieder befinden

und auch Ernst lauert schon auf der Brücke

Helge daa - alles klaa, und weiter geht's

durch dichtes Pappelschneegestöber

unter dieser Brücke am Maschsee-Nordufer hat sich ein 'Kulturflüchtling' wohnlich eingerichtet

Weiter geht's durch den Stadtdschungel, also wenn die Straßengeräusche nicht wären, könnte man sich jwd irgendwo auf der Örtze wähnen

Ouha, eine kleine Verblockung in Form eines umgestürzten Baumes

Aber ganz rechts gibts einen kleinen Durchschlupf

Auch von oben - fast sagenumwoben

Unser Schubverband von hinten ganz nah

und von schräg vorne, da lachen sie wieder alle nach dem signifikanten Formtief am schnellen Graben ;-)

Hier am Waterloo-Biergarten heißt es: Stop, und über einen recht fragilen Steg aussteigen, gut daß hier ein Drahtseil gespannt ist

denn kurz hinter dieser Brücke, wo Ernst steht, ist das Wehr

erstmal alle Schiffe auf die Wiese geworfen und dann heißt es: 300 Meter umtragen

Da gibt's zwei Möglichkeiten: Gestandene Mannsbilder schultern ihren Kahn

während sich die Schattenpaddler lieber auf die Technik verlassen

Dann werden die Schiffe

über ein kleines Tor

in mehr oder weniger halsbrecherischer Manier

nach unten gekarrt, heute sind die Einsetzbedingungen optimal, aber man kann anhand der Spuren (in Kniehöhe des Gelbpulloverträgers) erahnen, daß es hier bei Hochwasser ganz schön zur Sache gehen kann

dich heute verläuft das Einsetzen entspannt

was auch dieses Bild von Ernst bestätigt

hier nochmal tutti kompletti mit Landtag

Auch der Schüttgutfrachter hat's geschafft

und mit ordentlicher Strömung geht's unter Ernsts wachsamem Blick

mit gutem Tempo

am hohen (Flohmarkt) Ufer vorbei

ja, Samstag ist hier richtig was los

auf dieser Brücke lungern die Plattenverhökerer 'rum

nach knapp 1 km Geradeausfahrt verlangt einem die scharfe Linkskurve beim Arbeitsamt, kombiniert mit Untiefen, wieder höchste Konzentration ab

doch dann wirds nochmal wildromantisch

durch die Calenberger Neustadt

paar hundert Meter vor Einmündung in die Ihme gelingt mir wieder ein Powerspurt-Schuss

und auf der Brücke lungert natürlich Ernst herum und dokumentiert den Einzug der Paddeliatoren

Hmm, ich kann gar nicht verstehen, warum Helge bei Anfängerkursen auf meine Anwesenheit verzichtet

und viiiel lieber Janina mitnimmt...;-)

So, nach 1 km Endspurt habe ich wieder den heimatlichen Steg erreicht und erwarte die ausgepowerte Meute

mit letzter Kraft werden die nun doppelt so schwer scheinenden Boote

über den Deich geknechtet

Geschafft, alle wohlbehalten und trocken wieder zurück

Es folgt das obligatorische Großreinemachen

dann stürzt sich alles auf den zwischenzeitlich von Francoise vorgeglühten Grill

denn wer ordentlich paddelt, muss auch ordentlich essen

dann rollt auch der kleine Obolus, den Helge am Ende einsammelt, fast wie von selbst aus dem Geldbeutel....

 

So, ich denke, nach diesen Bildern wäre jedes weitere Wort redundant, ich betrachte diesen Bericht als Referenzbericht für das Jahr 2005, alles hat gestimmt, es kann eigentlich nur schlechter werden, aber davon gehe ich mal nicht aus ;-)


Also ich freue mich auf die nächste GroFuklDr, werde mich aber dann fototechnisch sicher zurückhalten, allen Bedauernswerten, die dieses Jahr zu kurz gekommen sind, sei gesagt: Das Jahr 2006 kommt bestimmt! ;-)

Tschau Jo