wald 2005

Spreewald 2005

Micha, Soize, Maik und Helge auf der sauren Gurkenfahrt

Kurz vor Ostern hatten o.g. Herrschaften nix besseres zu tun, als den Spreewald unsicher zu machen. Gesagt, getan, ich als in dieser Zeit Werktätiger muss jetzt wie ihr mit den Bildern (Fotos wage ich diese verschwommenen Händie-Briefmarken ja nicht zu nennen ;-) dubioser Herkunft, die mir Micha kommentarlos vor den Latz geknallt hat, Vorlieb nehmen.

Von ihm weiß ich nur:

Es war *rschkalt in den Nächten

Und nach dem ersten Tag voller angeblich fahrbarer (also in der Realität: fast jedesmal umtragen, Maik ist 2x gekentert) Wehre hatte Micha die Schn*** für die nächsten Tage voll, ob er überhaupt noch gepaddelt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Also auf geht's, als Unbeteiligter habe ich ja volle künstlerische Freiheit, hehe...

 

Hmm, diese Briefmarke könnte an der Ausfahrt vom KSC entstanden sein, der zweite Maulwurfhügel von links kommt mir sehr bekannt vor

Das sieht schwer nach A2 aus

Die hier auch, 'im Fliegendes Boot Modus'

Maik mit dem Ohr immer am Puls der Zeit

Helge in seiner typischen 'Leut was will ich eigentlich hier, ihr könnt mich mal, woo is der Kaffe?'-Pose

Aha, gepaddelt wurde auch, muss wohl am 2+ Tag gewesen sein

Auch ein schöner Rücken kann entzücken

Soize beim Zubereiten ihrer legendären Schlemmerstulle[tm]

Piep, Piep, Piep - wir ham uns alle lieb

ähem, tja, nundenn....Herr Pawlow, bitte übernehmen sie:


Klassische Konditionierung

(Gekl..ausgeliehen hier von Wikipedia)

Diese Lernform wurde von Iwan Pawlow beschrieben. Er war Mediziner (Nobelpreis in Medizin 1904) und beobachtete eher beiläufig, dass seine Versuchshunde bereits bei einem Glockenton, der die Fütterungszeit ankündigte, Speichel absonderten, egal ob sie Futter sehen konnten oder nicht. Sie hatten offenbar gelernt, dass der Glockenton etwas mit Futter zu tun hat.

Als Pawlow dieses überraschende Phänomen genauer untersuchte, fand er heraus, dass durch die zeitlich unmittelbar aufeinander folgende Darbietung des Glockentons (neutraler Reiz) und des Futters (unkonditionierter Reiz, der eine reflexartige Reaktion auslöst) eine Verbindung zwischen diesen hergestellt wurde.
Nach häufiger gemeinsamer Darbietung wurde der vorher neutrale Reiz (= Glockenton) zu einem konditionierten Reiz, der alleine fast dieselbe Reaktion (= Speichelfluss) auslösen kann, wie der unkonditionierte Reiz (= Futter), mit dem er gekoppelt wurde. Aus der unkonditionierten Reaktion (= Speichelfluss) auf das Futter wurde eine konditionierte Reaktion auf den Glockenton.

Pawlows Ansatz war der erste und grundlegende Ansatz innerhalb der Lerntheorie. Aufgrund dieser beiden Sachverhalte wird die von ihm entwickelte Lerntheorie als Klassisches Konditionieren bezeichnet.

Schematisch:

1. Neutraler Reiz (Glockenton) => Neutrale Reaktion (keine bestimmte Reaktion)

2. Unkonditionierter Reiz (Futter) => Unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss)

3. Neutraler Reiz + Unkonditionierter Reiz => Unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) mehrmalige Koppelung + Kontiguität

4. Konditionierter Reiz (= ursprünglich neutraler Reiz) => Konditionierte Reaktion (= Speichelfluss): ähnlich der unkonditionierten Reaktion, aber meist von geringerer Intensität.


Ergänzend und zum eigentlichen Thema wieder passend möchte ich anmerken, daß der Verbrauch an Spreewaldgurken in der der klassischen Konditionierungsreaktion folgenden, meist neunmonatigen Nachbereitungsphase dramatisch ansteigen kann ;-)

Jo