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Pfingstfahrt 2006

Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Moral ;-)

Nein, soo schlimm wars gar nicht, ich traf zwar bei samstagmorgen gegen 10 bei strömendem Regen ein, der sich auch noch recht hartnäckig bis zum Einsetzen hielt, aber dann schlagartig aufhörte, und im Laufe dieser Tour wagte sogar die Sonne den einen oder anderen zaghaften Blick durch die zähe Wolkendecke.

Ich war leider nur Samstag ganztags dabei, der Rest (insgesamt 15 Unentwegte) hielte von Freitag abend bis Montag abend durch, das Ganze vorbildlich organisiert von Ernst, aber er kriegt später im Bericht auch noch sein Fett weg ;-) Stützpunkt war in/bei Uelzen, von dort wurden drei Tagestouren auf der Ilmenau, Gerdau und Hardau unternommen, ich hatte das Glück, am Samstag auf der hunnertpro langbootkompatiblen Ilmenau von Uelzen nach Bad Bevensen (20km) mitpaddeln zu dürfen. Dort spielt auch im größten Teil dieses Berichts die Musik, Volker hat dann noch für die anderen paar Tage ein paar Fotos beigesteuert...aber nun tacheles, das obligatorische nassesBootaufnassemAutoBild beim Aufrödeln im KSC erspare ich euch mal:

tja, das Lagerfeuer war gegen 10 Uhr am Morgen gut gelöscht

und die Stimmung im Gammel-Mann/Frauschaftszelt dem Siedepunkt nahe, so um 100 Kelvin ;-)

aber wat mutt, dat mutt, irgendwann war auch der Hänger bootladen

letzte warme Worte von Maestro Ernesto (man beachte die Kocherarmee)

so, da sind wir schon fast an der Einsatzstelle

nur noch knapp 100 Meter Wiese

und eine klapprige Holzbrücke stehen dem Paddelvergnügen entgegen

ich war mal wieder der Erste auf dem Bach, und schon hatte sich der Regen verzogen

und kann nun in aller Ruhe das Einsetzprozedere dokumentieren

Sigrid hat sich's am anderen Ufer bequem gemacht

und auch der hoffnungsvolle Nachwuchs hat locker flockig gewassert

manch einer von den Alteingesessenen hat da signifikant mehr Mühe

Ernst mit seiner "Made" wird da von Uwe 'reingeschoben

Und auf diesem Video (1,5MB) zeigt Uwe, wie man souverän einen Alpinstart hinlegt..nicht reinlegt

und schon gehts auf der Ilmenau bei guter Strömung durch die Suburbs von Uelzen

sieht doch ganz schnuckelig aus, oder?!

nach wenigen Kilometern das erste Hindernis in Form eines Wehres

Als Langschiff(l)er habe ich vorschriftsmäßig rechts umtragen, aber ein paar Unentwegte können es nicht lassen und 'befahren' die Bootsgasse links

was bei einer Wassertiefe von 0,5-2cm signifikant zum Aufbau der Armmuskulatur und Abbau des Bootsbodens beitragen kann

hier nochmal ein 15-Sekunden Video(4MB) von Sigrid in Action

also so geht's wieder mal deutlich entspannter

so, der Pulk hat sich versammelt

und volle Kraft geht's weiter Richtung Norden

hier wieder mal ein backfire-overcap-Foto

die zuerst avisierte offizielle Pausenstelle erwies sich als suboptimal (Gras und Brennesseln kniehoch)

und auch 1 Kilometer weiter lag schon eine Kanadier-Flotte vor Anker

aber auf halber Strecke wurden wir vor einem kleinen Schwällchen fündig

und mit vereinten Kräften wurde angelandet

auch die Nikotinabhängigen (alle 3 Kilometer Quarzpause) fanden den Weg zu uns

bis auf die 10 Hunde-Tretminen ein sehr idyllisches Fleckchen

im Hintergrund reitet Volker schon mal auf der Killerwalze

und auch der Rest von Fest schiebt langsam ab

Ernst simuliert hier einen Alpinstart (mit Schluckauf) Video/7,5MB

unser Grand Bâteau feminin in voller Fahrt

ich hab mich mit Sigrid mal vollkommen entkräftet ein bisschen zurückfallen lassen

da ist auch schon der Elbe Seitenkanal in Paddelreichweite

immer wieder ein etwas mulmiges Gefühl beim Unterqueren von x-tausend Tonnen Dihydrogenmonoxid(H2O)

Nicht ganz grundlos:

Obwohl etwa 80% der Kanalstrecke mit Asphaltbeton gegen Wasseraustritt gesichert ist, brach am 18. Juli 1976 in der Gemeinde Adendorf im Ortsteil Erbstorf bei Lüneburg der Elbe-Seitenkanal an einer Unterführung. Über 5 Millionen Kubikmeter Wasser überfluteten das Umland. Auf Luftaufnahmen ist noch heute das Ausflussgebiet gut zu erkennen.

Um ein Auslaufen des gesamten Kanalabschnittes zwischen der Schleuse Uelzen und dem Schiffshebewerk Scharnebeck zu verhindern, wurden neben dem im ESK eingebauten Sicherheitstor Erbstorf auch während des Kanalbaus verwendete Absperrungen mit Spundwänden u.a. in Jastorf bei Bad Bevensen eingesetzt. (Quelle: Wikipedia)

das ist eine weitere Kanalbrücke 2 Kilometer weiter, ein obskures Schild mitten im Bach entgegen der Fahrtrichtung erweckt da Helges Interesse

Aha, ein Wegweiser für die Eisradfahrer im Winter ;-)

Ich hab dann die letzen 3 Kilometer mal volle Kraft voraus endgespurtet, eine kleines Bäumchen, welches umtragen werden wollte, konnte mich nur marginal aufhalten

so, hier bin ich schon an der Aussatzstelle am Kurpark in Bad Bevensen, diese nicht zu unserer Gruppe gehörenden Vollmatrosen hatten leichte Koordonationsschwierigkeiten, an der Sonnenhitze lags sicher nicht

Dieses Meisterstück modernster Schneiderkunst in der FuZo von BB möchte ich euch nicht vorenthalten

da rollt auch schon die KSC-Armada an

so, jetzt nix wie raus aus dem Lehmann...äh...Kahn

immer schön in Reih und Glied

auch hier wird jede helfende Hand gerne angenommen

es folgt das übliche Sammeln und Palavern

und auch das eine oder andere Kippchen wird gezündet nach dem Stress

auch der aus dem Gleichgewicht geratene Flüssigkeitshaushalt wird natürlich ausgeglichen

dann heisst es: alle Boote auf den Hänger

da ist jede handfeste Unterstützung hochwillkommen

und hier noch ein Bildchen für den Sponsor

dann gehts locker flockig durch den Kurpark

durch die Horden, die ihre Erholung noch vor sich haben

dahinten lauert auch schon das Zugfahrzeug

hier das Trockenpaddler-Begrüßungskommitee

ich sitz im knaaallroooten Guuuumiiiiiboooooot

hier wird die finale Chillphase eingeläutet

und es wurde von sich biegender Tafel gespiesen, bis das Bäuchlein spannte

sooo, da verließ mich dann mein letzter maroder Akkusatz (zwei neue Sätze werden gerade geladen), was aber nicht so schlimm war, denn für mich war die Fahrt an diesem Tag beendet, und für die folgenden Tage hatte ich ja Volker:

hier eine Studie von vier Damen beim Sinnieren

Beim abendlichen Bad bei ca. 10°C wars im Pool richtig gemütlich und wir hatten auch wenig Mitbewerber

ich war um die 20 Minuten drin und hatte so ausgiebig Zeit, meinen weiblichen Nachwuchsfans Rede und Antwort zu stehen ;-)

aber danach war ich auch froh, daß das Feuer brannte

hier Fahrtenleider Ernst und Christa zu später Stunde

hier ist die 'Einsatzstelle' in die Hardau am Sonntag, da ließ ich mein Dickschiff lieber aufgeschnallt (wollte ja sowieso zurück...)

also ausnahmsweise besser mal nicht gegen die Strömung einsetzen

hier eine idyllische Szene vom Montag, war wohl die Gerdau..wenn ich mich nicht irre <hihihi>

und das hier sieht verdächtig nach Ende dieser Fahrt aus...war ja nicht dabei

Danke, daß ihr solange durchgehalten habt, bis demnächst!

Jo