C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"> KSC:Alstervergnügen 2007

Alstervergnügen 2007

Am letzten potentiellen* Hochsommer-August-Wochenende machte sich ein KSC-Sextett, bestehend aus:
(*daß es dann eher 15 als 25°C waren, hat mich jedenfalls nicht sonderlich gestört ;-)


(v.l.n.r.) Martina, Werner, Uwe, Anna, Dagmar auf den Weg nach Hamburg. Ich stehe hinter der Kamera, is wohl auch besser so....
Ganz rechts ist der in jederlei Hinsicht als Gastgeber in allen Disziplinen vorbildliche Werner Simon 


(hier nochmal in groß) von den niederdeutschen Wandlerpaddlern zu sehen. Wir wollten mal wieder ein dynamisch-kulturelles Wochenende in hanseatischen Gefilden verbringen, was uns auch durchaus gelang.


Hier sieht man unser Hauptquartier beim " Niederdeutsche Wandlerpaddler e.V.", von wo man fast in die Norderelbe spucken kann.  Rechts sieht man einen wunderschönen Sandstrand, von dem man wunderbar* einsetzen kann

* jedenfalls bei Flut so wie hier


die Realität sieht leider oft so aus, bei Ebbe muss man den Kahn über 20 Meter schlüpfrigschlickigen Schmodderschotter zerren und holt sich dann noch beim Einsetzen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nasse Füsse.

aber dieses Wochenende mussten wir dort nicht einsetzen und zogen uns erstmal ein zünftiges Frühstück 'rein

dann ging es mit fliegendem Start (mea culpa, Asche über's Haupt streu) zum Ring der Einzelpaddler in Blankenese. Dort erfolgte auch das Einsetzen zeitnah (immerhin waren wir nicht die Allerletzten) über eine schlüpfrige Rampe.

So, ein erstes Mal habe ich in Werners' Zweier (mit Martina als Paddel-Sozia) Platz genommen, gaanz da hinten links ist das Ziel der ersten Etappe, es gilt, die Elbe zu queren - diese ist an dieser Stelle knapp 2 km breit.

und wir haben eigentlich nicht vor, das Schiffswrack hinter Dagmar und Uwe als 'gutes' Vorbild zu nehmen

und da sind wir schon mit vollem Schuuub mitten auf der Blankeneser Seenplatte 

die allzuschnelle Einfahrt in das Sperrwerk von Cranz wird aber durch ein Nebelhorn verhindert, ganz da hinten kommt uns ein monströser Schubverband entgegen


und der hat ganz eindeutig die stärkeren Argumente

und so dümpeln wir noch ein wenig herum, im Hintergrund kann man die Hügel von Blankenese erahnen

das Dickschiff hat den Weg geräumt und wir huschen mit unseren Mini-Nusschalen 

in die Estemündung, hier heisst es: 'pimp my Dickschiff'

hier manövriert sich Werner gekonnt durch den mörderischen Wendestrudel der Fähre, danach is Schluss mir der Grossssschifffffahrt 

hier möchte ich Werner nochmal für seinen heldenhaften Einsatz danken (Insider wissen Bescheid)

also bei auflaufendem Wasser ist hier ganz schön Strömung


hier ist dann auch das Etappenziel in Buxtehude beim gleichnamigen Wassersportverein Hansa erreicht


hier drängen sich um die 40 Boote auf schmalen Stegen

die Zeitspanne bis zum ablaufenden Wasser nutzen wir für einen ausgedehnten Stadtbummel, hier sieht man Martina beim Fleetenkieker-Flirt


Buxtehude ist wirklich ein schnuckeliges verschlafenes Städtchen ;-)

Der Rückweg bleibt undokumentiert (oder scrollt einfach nochmal nach oben), denn ich hatte die Ersatzbatterie im Eifer des morgentlichen Gefechtes vergessen und meine hungrige Kamera trat in den Hungerstreik.

Auf der Rückfahrt war der Wind noch einen deutlichen Zacken stärker, blies nun gegen die ablaufende Strömung und es galt noch, zwischen 2 dicken Pötten durchzuhuschen....also der Ritt über die Elbe war schon signifikant heftiger als bei der Hinfahrt, aber dennoch kein Problem für die MS Martinajo

Nachmittags wurde ein wenig gegammelt, abends destabilisierte ein ausgedehntes Mahl in einem nahegelegenem Freßtempel die Moral dermassen, daß nur Werner, Uwe und ich die Fahrt zum eigentlichen Alstervergnügen (Feuerwerk auf der Binnenalster) antraten.  Und auch wir waren spät dran, so daß wir im Schweinsgalopp einsetzen und Richtung Binnenalster düsen mussten. Deswegen, und da es um 22Uhr wirklich stockduster war, gibt es davon keine Fotos bis auf diese 2:

das Rathaus im Zwielicht

also DAS hat schon ganz schön gerummst auf den Plätzen in der ersten Reihe...

Sonntag wurde es dann ruhiger angegangen, nach einem ausgiebigen Frühstück (s.o. ;-) 

begab man sich in die Autos

und fuhr zur Regattastrecke an der doven (für die Nicht-Hanseaten: taub, d.h. von der eigentlichen Elbe abgetrennt) Elbe, da war leider geschlossen


also fuhr man ein Eckchen weiter zu einer idyllischen Wiese

nach der üblichen Einsetzprozedur


ging's auf der doven Elbe Richtung Osten


hier zwei Rückwärts-Schüsse

von meiner scharmannten Copilotin Martina

also ICH fand das Wetter Klasse, 17°C Sonne/Wolken/Sonne und 'ne mächtig steife Brise (hier noch von hinten)


so vergingen die ersten Kilometer wie im Fluge

an schnuggeligen Hausbooten vorbei

beim Bergedorfer Kanu Club 

machten wir eine kurze Rast

dann gings rechts umme Kurve

und durch die..tätäää...Dove Elbe Schleuse

und dann ganz hart steuerbord in den Neuengammer Durchstich

welcher auf äußerst romantische Art und Weise

die Dove (taube) und die Gose (flache) Elbe verbindet

aber auch hier war es sehr flach und gut Gegenverkehr

und da sind wir schon in der gosen Elbe, der Wind bläst uns jetzt steif und flach ins Gesicht, also die folgenden 4 Kilometer waren gefühlte 14 ;-)

sowas kann, muss aber nicht gutgehen....abgesehen davon heisst es ja eigentlich: (Zeigefinger heb)
- steige nur an den mit Schildern ausgewiesen Stellen ein und aus! Schone die natürlichen Uferböschungen – keine Landstarts!

Kind und Kegel - paddeln bei diesem Pegel

hier haben wir die zweite Pausenstelle erreicht, Paddel-Meier, eine Institution in der hanseatischen Wallachei

da wurden erstmal die Eis- und Flüssigkeitsdepots wieder aufgefüllt

und der Chef gab uns natürlich auch eine Exklusivführung durchs Bootslager

hinten am Wasser wurde gerade ein Fussball-11er-Canadier aus dem Wasser gewuchtet

ja, es war richtig was los an diesem Sonnigen Sommer Sonntag

Da bei einigen Teilnehmern akute Ermattungserscheinungen auftraten und es nur noch 4km zum Start bzw. Endpunkt war, traten 3 Einzelkämpfer die Rückfahrt an und holten die restlichen Gammelpaddler ab

am abend gabs dann Fisch satt beim 'Skipper', einem Pontonrestaurant mitten im Hafen

hier meine grazile Sihouette vorm Sonnenuntergang.
Wolfgang und Dagmar verließen uns noch an der leergeputzten Tafel, um als ordentliche Werktätige den Heimweg anzutreten

am Montag wurde dann von den Verbliegenen das Feldlager aufgelöst und eingepackt

und alle (bis auf meine Wenigkeit) sattelten ihre Drahtesel

noch ein letzter prüfender Blick


und dann starteten die 4 Paddelritter zu einer kleinen Radtour

ich machte noch einen kleinen Stadtbummel und abends gegen 17:17.17h erreichten wir wieder den hannoverschen Heimathafen

 

JO