f Mai 2013

Steinhuder Meditations-Meerfahrt Pfingsten 2013

Zwischen 2 größeren Regenfronten gelang es mir und Anja J. an Pfingsten, doch mal wenigstens einen Tag unter trockenen Bedingungen auf dem Steinhuder Meer zu paddeln. Wobei trocken nicht nur regen- und spritzwasserfrei bedeutete, sondern wirklich ohne jeden Windhauch, Ententeichbedingungen, ein von mir lange gehegter Traum. Das es dann am Nachmittag auf Windstärke 1 deutlich auffrischte, rundete die Ententeichrunde einmal rundrum ab, war für uns noch noch nicht zuviel aber leider für die windabhängige Segel/Kite/Windsurf-Fraktion immer noch zu wenig, mindestens eine Regatta musste abgesagt werden.

So, fangen wir mal von vorne an, das Booteladen und die Fahrt fand noch unter strömendem Regen statt

Hier die letzte Bootsfahrt und der letzte Tankvorgang von meinem (sym)badischen Corsafrosch, der mich und meine Boote 18 Jahre lang treu begleitet hat und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, vielleicht schon auf dem Weg in seine neue und letzte Heimat Afrika ist.

auf dem Balkon des LKV Niedersachsen wartete ich dann die versprochene Regenlücke ab

Gegen 10 Uhr war es soweit, schnell die Zelte aufgebaut

Equipment gezückt

und dann abgewartet, bis sich die Regenlücke ganz geöffnet hatte.

Zwischen 11 und 14 Uhr paddelten wir dann am Ufer Richtung Alte Moorhütte und zurück, bei Bf 4-5 ein feucht-fröhliches und kamerafreies Vergnügen, aber mehr von Petrus‘ Puste brauche ich wirklich nicht.

ein Schild und eine mündliche Warnung (heute abend wird‘s laut)

veranlasste uns dann, hinters Haus umzuziehen, wir sollten es nicht bereuen

denn die angedrohte laute Blasmusik wurde durch laute Bassmusik ersetzt, bis ca. 2 Uhr nachts

wir beteiligten uns noch an der Tafel

danach wurden noch Postkarten geschrieben

the day after, Pfingstsonntag

Mitesser

noch lag leichter Morgennebel überm Meer, aber keine Wolken

und wirklich nicht der geringste Windhauch

einsetzen



und dann gegen den Uhrzeigersinn möglichst ufernah einmal rund, im Hintergrund die Insel Wilhelmstein

ufernah hiess ca. 500m vom Ufer entfernt

Einfahrt in den Kanal von Hagenburg

da vorne ist er zuende

also zurück

und an der offiziellen Einsetzstelle ausgesetzt

Anja ging zur Kaffeetanke & ich über den Moorweg, sowohl dort

als auch generell landseitig war schon mächtig Betrieb

auf dem Rückweg erfreuten wir noch einen Angler mit einem Blinker/Schwimmer, den wir gefunden hatten

so, da vorne gehts wieder in die schier endlose Weite

 

und endlich mal ufernah

man hatte wenigstens mal die Wahl

so langsam näherten wir uns

dem Epizentrum in Steinhude

ein Akkordeonorchester begleitete unsere triumphale Einfahrt

in den schlicht-funktionellen Hafen

dann gabs Menschenmassen und Fischbrötchen satt

wieder auf dem Wasser paddelten wir den Bootsgraben entlang

so kann man es auch machen

das war definitiv der Meditations-Kontrapunkt



puuh, jetzt aber nix wie wech

letzte Spuren der Massenwanderung

wir bogen dann Richtung Grossheidorn in die Kanäle ein

dann ging es wieder mit Blick auf Heimathafen aufs Meer



get up stand up...

auch die mörderischen Windstärke-1-Wellen, die sich inzwischen aufgetürmt hatten und von steuerbord gegen uns anbrandeten, konnten uns nicht davon abhalten

unser nächstes Etappenziel zu erreichen

die Postboje

die dann auch sogleich beschickt wurde

noch ein kleiner break am Zielufer

dann schob uns ein mächtiger Rückenwind am Ufer entlang, im Hintergrund sieht man die Kitesurfer

die sich sicher über noch ein paar mehr Windstärken gefreut hätten

und so kamen wir nach einer gemütlichen Runde gegen 15 Uhr wieder am Heimatsteg an

Am nächsten Morgen dasselbe Bild, aber nur Anja drehte noch eine kleine Frühstücksrunde über Wilhelmstein nach Steinhude und zurück

Ich machte noch einen kleinen Einkaufsbummel in Mardorf und plünderte die Räucherfischbude

und pünktlich bei der Rückkehr

regnete es schon wieder wie aus Kübeln

so, das allerletzte Bild mit Booten drauf

Jo