Zeitpunkt Juni 2014
Text Jo K.
Fotos Jo/Nicola/Kristine

Pfingst-To(rt)ur

16 schweisstreibende km von Grasdorf über‘n Maschsee

An einem der heissesten Pfingst-Sonntage seit Beginn der Wetteraufzeichnung lebte ich mal wieder meine masochistische Ader aus und begleitete eine Handvoll Pfingstpaddler zum Maschsee. Als zusätzliche Schikane kam noch der Bootstransport nach Grasdorf hinzu, aber eins nach dem anderen...

Treffpunkt war 10 Uhr, sammeln und stauen, ich nahm derweil das erste Bad in der erfrischenden Leine (ca. 18°C)

denn bis dann wirklich alles verpackt

und festgezurrt war

verging eine knappe Stunde

immer wieder erstaunlich, was so ein Schwabenpanzer verdauen kann

pünktlich zum high noon war dann der Steg in Grasdorf erreicht

kleine Fusskühlung, ich hatte derweil die Kappen-Kühlung aktiviert

irgendwann waren dann alle gewassert

und dann ging‘s los Richtung Wolle-Wehr

die ersten Quertreiber

sogar beim Boots Club Laatzen war mächtig Betrieb

Brücke Wilkenburger Strasse, noch 2 km

dann war das Wolle-Wehr (Leinewehr an der Döhrener Wollwäscherei) erreicht

kurzes Schleppen durch den döhrener Dschungel

dann wurde gebeacht

und gebadet

plötzlich erreichte eine Grünbootmeute unseren idyllischen Strand

und am anderen Ufer wurde auch konzertiert gewassert, ich rettete mich also auf die Sandbank im Wehrauslauf und wackelte dieses

Video mitten im Wehrwasser

denn die Sandbank ist überspült, man sitzt dort nur relativ ruhig..

die paar km zum Maschsee waren dann nur Formsache

da vorne vor der Brücke ist der Steg

in den schier endlosen Weiten des Maschsees trafen wir auf Anja bei einer Paddel-Testrunde

wir näherten uns dem Drachenbootfestival-Epizentrum Richtung Nordufer, wurden aber von der Rennleitung gebeten

uns doch eher am Ufer aufzuhalten

also dümpelten wir halt da rum

aber immer noch in der allerersten Reihe

auf dem Maschsee sind ja nur Boote örtlicher Vereine zugelassen, alle anderen kosten richtig Kohle (die legendäre Maschseeplakette), so daß es sich für die kommerziellen Verleiher nicht lohnt, und man wenigstens da seine Ruhe hat ;-)

anlanden am niederen Steinufer

oder am hohen Holzsteg, dann kurz über die Leine

und Ausstieg am Steg beim Wehr am schnellen Graben

oder ebenda an der Schwanenburg, die aber schon verlassen ist

kleine Pause bei der Zeltstadt der Drachenbootler

ich habe schon eingesetzt, denn die nächste Leihbootkolonne rückt schon an

auf dem Rückweg zum Verein hatten wir richtig Gegenwind, ICH fand‘s sehr anregend

und dann war auch schon unser Steg erreicht

Blick auf unsere versponnene Ausstiegsweide

danach wurden die Boote ge- und leckere Steaks verputzt, aber da hatte meine Kamera wieder hitzefrei, während ich das dritte aber nicht letzte Leinebad an diesem Tag nahm...