Zeitpunkt August 2014
Text Anna und Wolfgang M.
Fotos Kristine C., Heiko D.,
Sandra H., Thomas W.

Schwedenfahrt

Eine Fahrt mit Gegensätzen
vom 14. bis 23. August 2014

 

hohe Wellen

und

Genussbaden im See

drohende schwarze Wolken

und

bezaubernde Sonnenuntergänge

stürmischer Regen

und

wärmende Sonne

aufregendes Paddeln bei Gegenwind

und

besinnliches Sitzen am Lagerfeuer

Kälte draußen am Abend und in der Nacht

und

kuschelige Wärme drinnen im Zelt

einsame Buchten und Biwakplätze

und

gemeinsames Essen und Trinken

‘Kurzer‘ chronologischer Ablauf

Individuelle Anreise der 10 Teilnehmer mit der Fähre Travemünde – Trelleborg zum Campingplatz Getnö am Åsnen. (Fahrtstrecke Auto ca. 500 km).

14.08.2014
Treffen am Nachmittag in Getnö und „schlechte“ Nachrichten: Die geplante Tour auf dem „Värendsleden“ kann nicht stattfinden, weil der Fluss Helige Å, der zwei Seengebiete verbindet, zu wenig Wasser hat. Bei unserem ersten Lagerfeuer erläutert unsere Fahrtenleitung aber einen guten Plan B.

15.08.2014
Fahrt mit dem Bus nach Alvesta, im Norden des Sees Salen. Start nach schmackhafter Pizza zum Biwakplatz in Huseby.
 Länge: 17 km, Wetter: Schauer, heftige Böen. Biwakplatz mit Paddelklappe, Bank-Tisch-Kombination, WC und Trinkwasser, leider neben einer Straße.

16.08.2014
Wir paddeln mit den „Schweden“ (Schwester eines Teilnehmers und deren Freunde) nach Torne. Dort kann in letzter Minute noch Biernachschub gesichert werden. Anschließend geht es ohne „Schweden“ zum schönen Biwakplatz Slagestorp. Unsere Fahrtenleiterin spendiert ihren Biervorrat, den wir am Steg in der Nachmittagssonne genießen. Das Fischteam, bestehend aus einem Angler und zwei Begleitern, startet danach noch einmal, um das Abendessen zu sichern: Leider vergeblich.
Länge: 17 km, Wetter: abwechselnd Sonne und Wolken. Schöner Biwakplatz mit Paddelklappe, Bank-Tisch-Kombination, Plumsklo.

17.08.2014
Kurze Tour nach Hulevik, wo wir zunächst Trinkwasser am Hafen „tanken“ und dann zum Biwakplatz Hulevik-Süd weiterfahren. Laut Karte sollte hier gar kein Übernachtungsplatz sein. Einige machen einen Landspaziergang zu einem (gesperrten) Aussichtsturm, den eine Furchtlose mutig erklimmt. Sie berichtet von der großartigen Aussicht. Das Fischteam ist wieder auf See und richtet später beim Lager das Tarp auf. Das erweist sich leider als notwendig.
Länge: 7 km, Wetter: Schauer, heftige Böen. Schöner Biwakplatz, Plumsklo.

18.08.2014
Erster Abschied: Ein Teilnehmer paddelt wie vorher abgemacht alleine nach Getnö. Wir folgen etwas später und machen noch eine Pause am Biwakplatz Toftosa, wo wir in einer Mulde Schutz vor dem Wind suchen und uns stärken. Danach geht es weiter. Wir suchen eine Durchfahrt zwischen der Halbinsel Toftosa und der Insel St. Lövö, die aber verlandet ist. Außen herum geht es dann in Richtung Campingplatz Getnö, den wir aber links liegen lassen. Wir wollen zum Biwakplatz Getnö-Süd. Als wir ihn erreichen sind wir enttäuscht: Schön ist was anderes. Einige wollen zurück zum Campingplatz, aber wir werden überzeugt, dass es am Biwakplatz Getnö-Nord viiiel schöner ist. Und das stimmte auch. Fischteam erneut unterwegs.
Länge: 18 km, Wetter: Schauer, heftige Böen. Schöner Biwakplatz mit Paddelklappe (aber besetzt), Plumsklo.

19.08.2014
„Schlunztag“ zur freien Verfügung. Es müssen aber einige Aufträge erledigt werden: Feuerholz holen, Tarpaufstellung optimieren, Trinkwasser holen. Letzteres erledigt das nimmermüde Fischteam neben der Angelei. Andere nutzen die Gelegenheit zum Wandern. Abends gemeinsamer Spaziergang zum Campingplatz zu Pizza und Starköl.
Länge: 8 km (nur Fischteam), Rest 0 km. Wetter: teils sonnig, teils Schauer mit sehr heftigen Böen. Biwakplatz s.o.

20.08.2014
Morgendliche Sonne macht Hoffnung auf einen Paddelausflug nach Ålshult, wo es ein schönes Café gibt. Nach Rückkehr von Wolken und Wind beschließen wir beim Biwak Getnö-Süd, das Vorhaben abzubrechen. Versüßt wird uns die Entscheidung mit der Aussicht auf „Teilchen“, die eine“ paddelfreie“ Teilnehmerin mitzubringen verspricht. Sie hält auch ihr Versprechen.
Länge: 8 km, Fischteam mehr. Wetter: teils sonnig, teils Schauer mit heftigen Böen. Biwakplatz s.o.

21.08.2014
Abschied vom Biwak Getnö-Nord und kurze Paddeltour bei heftigem Gegenwind zum Campingplatz Getnö. Das Fischteam wirft ein letztes Mal die Angel aus. Gesamtausbeute der verschiedenen Fischzüge: 2 Hechte fast gefangen, 1 Köder geangelt, mehrere Köder verloren.
Länge: 2 km, Fischteam mehr. Wetter: Teils sonnig, teils Wolken und Wind.

22.08.2014
Abschied von Getnö. Zwei Paddler fahren als erste nach Trelleborg zur Fähre, der Rest folgt etwas später. Abends Übernachtung in Holzhütten auf dem Campingplatz Trelleborg. Vorher shoppen im ICA Max und schmackhaftes Abendessen im Restaurant.

23.08.2014
Rückkehr nach Hannover, zum Teil mit Verspätung wegen „Hydraulikproblemen“ an der Fähre Trelleborg – Travemünde.

Wir waren eine tolle Gemeinschaft z.B. beim Tragen der Boote, beim Ein- und Aussetzen der Boote, beim Paddeln, beim täglichen Holz holen und Feuer machen und auch bei der Verteilung von Milch, Butter, Brot, Salat, Suppe, Bier und Nachtisch. Es gab aber auch genügend „Luft“ für eigene Gedanken und Aktionen.
Auch nahmen wir regen Anteil an den unermüdlichen Versuchen des Fischteams, einen Fisch zu angeln und hofften auf unser Fischabendbrot. Leider hatte der Fischer in seiner Güte einen langen dicken Fisch, der kurz anbiss, wieder ins Wasser gelassen. Unsere „Fischfee“ war Zeugin. Aber lasst die Fotos für sich sprechen, sie erzählen von einer gelungenen Fahrt, und lasst Euch dazu bewegen, diese schöne Seenlandschaft in Schweden zu bepaddeln.

 

Unser Treffpunkt: Campingplatz Getnö

Probepacken: Passt alles rein?

Aufladen der Boote zum Transport nach Alvesta, dem Startpunkt unserer Tour

Am Start in Alvesta: Gleich geht es los!

Frisches Obst verhindert Skorbut

Wir halten uns in Ufernähe, weil ein starker Wind weht

Es geht geradeaus, ein Paddler ist schon durch die Schilfzone durch und weist den Weg

Wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt, geht’s auch so voran

Und gemeinsam macht es noch mehr Spaß

Der erste Biwakplatz in Huseby liegt noch in zivilisierter Umgebung

Morgenstimmung in Huseby!

Auf geht’s zur 2. Etappe

Die „Schweden“ paddeln mit uns

Ankunft am Biwakplatz Slagetorp mit „Paddelklappe“

Auf diesem Steg will uns unsere Fahrtenleiterin gleich ein Bier spendieren

Prost!

Vorbereitung des Lagerfeuers

Im Wasser bewegt man das Boot leichter als auf dem Land

Der Chef des „Fischteams“, bei der Arbeit

Von dem Fisch wären wir nicht satt geworden, aber ist ja auch nur der Köder

Mit dem Hammer hätte sollte der Fisch betäubt werden

Die „Fischfee“ bringt Glück! Aber wem? Den Fischen oder dem Fischer?

Kein Wasser zu tief, kein Turm zu hoch für Furchtlose

Abends in Hulevik-Süd können wir das Tarp gut gebrauchen

Ein Lagerfeuer verschönert auch verregnete Abende

Vor allem bei besinnlicher Musik

Allerdings nicht, wenn der Wind aus der falschen Richtung kommt

Fit für die nächste Etappe

Auf nach Getnö

Mittagspause in windgeschützter Mulde beim Biwakplatz Toftosa

Wir müssen uns beeilen!

Ein Gewitter droht, aber wir erreichen noch rechtzeitig

Getnö-Nord: K‘s Liblingsbiwakplatz

Das ist nicht das Abend-, sondern das Morgenrot!

Am Schlunztag leisten wir uns Pizza und Starköl

Sonst müssen wir selber kochen

Mit vielen interessanten Varianten

gefüllte Pizza gehört auch dazu

ebenso gesunder Salat

Es ist wieder alles trocken geworden

Auf zur letzten Etappe

Am Campingplatz Getnö angekommen

Noch zu erledigen: Fertig machen zum Aufladen

Ohne Worte

Das letzte gemeinsame Abendessen vor der Abfahrt nach Trelleborg