Zeitpunkt Juni 2015
Text Jo K.
Fotos Jo K., Helmut F.

FlensburgerFördeFahrt

Jo mei, beim zweiten Mal war ich dabei, die FFF2015 fand nach einigen personellen Änderungen mit einem flotten KSC-Achter statt. Meine erste, aber in dieser Kostellation sicher nicht letzte FFF...auf geht‘s!

Tupperschüssel und Designerboot vereinigt auf meinem Zweckautomobil, Micha und ich sind schon Donnerstag um 7:30 gestartet, um noch in das Flensburger Tagesgeschäft einzusteigen, jeder auf seine Weise

Nachmittags ist dann auch der Rest der Truppe versammelt

Anja zieht es natürlich sofort auf‘s Wasser

aber auch Biggi nässt ihre Bootsunterseite ausgiebig

ohne Knete keine Fete, links im Bild der Platzwart, der den kleinen Obolus kassiert

Morgenidylle

Uwe treibt es auch aus dem Zelt

allgemeines Gerödele und Bootserstbepackung, wider Erwarten passte alles in unseren Doppelmoppel (vorne im Bild)

gelungen gewassert und gleich gelächelt

Blautorpedo Micha folgt flugs

ebenso Fahrtenleiter/manager/koordinator Helmut

dann geht‘s 5 km nach Flensburch downtown

 

hier unser Mini-Privatstrand

den wir natürlich auch sofort okkupieren

Nach diversen Fischbrötchen (die vom Museumshafen sind wirklich Referenzklasse) und Besuch einer Open-Air-Holzbootswerft geht es 10km am Nord-Ostufer weiter zur großen Ochseninsel

wenig Wind, wenig Sonne

da sind wir auch schon im Hafen

 

und übern Trampelpfad an Land

 

 

da es stetig tröpfelte, hatte der Tarpaufbau oberste Priorität

 

der 20m breite gemähte Grasstreifen war für die Zelte und die Boote obsolet, die Boote mussten wir im Ufergrasstreifen deponieren und die Zelte auf der ungemähten Wiese links im Bild

hier ein Maulbeerbaum, der auch schon einige Kriege überlebt hat

Blick vom Maulbeerbaum auf‘s Camp

abends wurde dann das Lagerfeuer gezündet und gegrillt

am nächsten Tag um 6 war ich schon auf den Beinen und habe versucht, mal alle Zelte zu fotografieren

hier noch ein paar Eindrücke

 

 

 

da ist auch schon ein Morgenpaddler unterwegs, im Hintergrund die kleine Ochseninsel

 

 

das Gasthaus

die Bootswerft, die schon bessere Jahre gesehen hat

Boot mit leichten Gebrauchsspuren an handwerklich hyperengagierten Neubesitzer abzugeben

 

Morgenerwachen, wir haben leider kein Morgen-Knitterfalten-Bügeleisen dabei

 

das ist Herr Blau, der einsame Insel-Bettelhund

dann heisst es wieder: packen bis Oberkante Boot

doch etwas decklastig, unser Schüttgutfrachter, ich muss auch immer um meinen Fussraum kämpfen ;-)

und dann gings bei schwül-lauem Wetter Richtung Nyböl Nor

 

 

 

Gegenverkehr

 

da hinten irgendwo muss der Biwakplatz sein

 

gefunden, gelandet

nahtloser Übergang in die meditative

frugale

 

und sedative Phase

auch hier gab‘s den einen oder anderen Schauer, also wurde auch hier das Tarp kunstvoll drapiert

 

same Grillprocedure as every evening

was am abend schmeckt, schmeckt auch an morgen, hier mein Frühstück, 2 Pölser und eine Galloway-Bratwurst, ich sehe jetzt noch einen angeekelten Blick von einer/m Mitpaddler/in und frage mich..was ist zweifelhafter: eine am Vortag frisch gebratene oder eine vor Wochen/Monaten in der Fabrik abgepackte Wurst? ;-)

dann hiess es: packen, heute wehte ein steifer Wind aus West und es drohte ein sonniger Tag

Micha ganz easy

 

dann geht es 15km zurück zum Verein in Flensburg, wir beschliessen, uns wegen des Westwindes am Nordostufer entlangzumogeln

Flensburger Förde vom allerfeinsten

danach queren wir eine Bucht gegen den Wind, und legen in Sønderhav bei Annis Kiosk an, um dort Softeis und Hotdog zu fassen

das ist auch das letzte Bild von mir, die folgende Querung der Förde und das Packen auf dem sommerlich gut gefüllten Vereinsgelände bleiben undokumentiert
Hier noch zwei Strand-Landungsbilder

War echt ne schöne Tour mit ner sehr kongruent-kompetent-sympathischen Gruppe und ich freue mich auf‘s nächste Jahr!