Zeitpunkt Dezember 2017
Text Jo K.
Fotos Nicola D., Otto V., Jo K.

Rintelner Eisfahrt

Endlich mal wieder ‘perfektes‘ Weserwetter:Bach randvoll, ordentlich Gegenwind mit viel Grau & Graupelschauer...so lieben es nur die wahren Kenner_innen :-)

So war die Zahl der Mitpaddelnden sehr übersichtlich und diese Handvoll teilte sich auch noch in zwei Kleinstgruppen. Anja B., Otto V. und Stephan B., von einem Nachwuchs-Duo begleitet in Kanadiern. Und Nicola D. und meine Wenigkeit im geliehenen 2er Kajak (Danke Doro!), zwei Individualisten, die zum ersten Mal zusammen paddeln und was Nicola angeht, gar zum ersten Mal im 2er sitzen, da heisst es: In der Ruhe liegt die Kraft!

Und so enteilten uns die anderen schon vom Hof und wurden nie wieder gesehen. Und wir setzten nach einer langen, konstruktiven Pack- und Konsolidierungsphase als Allerletzte ein und rollten das Feld von hinten auf, begleitet von dramatischer Weihnachtsmucke in der Endlosschleife. Für die anderen kann ich nicht sprechen, aber es war wirklich eine tolle, intensive Fahrt, und die Blase(n) sind inzwischen auch fast verheilt ;-)

Hier die Bilder mit noch ein bisschen Senf von mir

 

 

Der Hof leer, aber das Boot auf dem Dach, das ist schon mal die Kaltmiete

Der Key Account Manager in voller Aktion

ja, da hinten dümpelt einsam und alleine die rote Tupperschüssel, bereit für die eisige Fahrt

und so sah es lange vorher aus

noch letztes Feintuning und die Kamera justiert

und endlich driiin, das DLRG-Boot kam extra nochmal zurück um nach den verlorenen Schäflein zu schauen

die erste Etappe bis zur Glühweintanke war geprägt von tollen Landschaften im fahlen Licht

leicht beschwingten Phasen

 

und ordentlich Gegenwind

unter symphonischer Dauerbeschallung


war ich dann doch ganz froh, als die Glühwein-Fähre in Sicht kam

ich sehe auch etwas geschafft aus, denn bei Gegenwind paddelt der Hintermann wirklich nass und das macht nur bedingt Spass, beim nächsten Mal sind auf jeden Fall Handschuhe dabei

die feuerroten Helfer waren auch schon dabei, die Zelte abzubrechen, aber wir haben noch unsere Wurst und Glühwein bekommen. Und ich ein Blasen-Pflaster.

das ist die Vorhut

der Rest der Strecke wurde dann auch geruhsamer gepaddelt mit vielen Fotopausen. Heißt im Klartext: Nicola vorne macht Fotopause und die Maschine hinten hält die Fuhre auf Kurs.

Hat sie aber wirklich gerne gemacht, die Maschine, wirklich! ;-)

gab auch ganz viele tolle Bilder

die letzte Kurve vorm Endspurt

da hinten ist schon die rettende Feuchtwiese

Das Anlegen des Frachtschiffes, so träge wie ein vollbeladener Öltanker, war schon etwas tricky, da die Vorstellungen eines idealen Anlegeplatzes und Anlegemanövers doch divergierten. Aber am frühen Nachmittag war es dann geschafft.

Auch unsere dynamische Vorgruppe am noch früheren Nachmittag

An Land dann das übliche Autohol- und Bootschlepp Prozedere

endlich mal Platz - und ein Teller Suppe wurde auch noch aus der Kanone gekratzt

drin war es auch schon sehr aufgeräumt, wir hatte viel Zeit zur Besinnung und jede Menge Smalltalk mit dem netten Wanderwart Marcus. Alle drei leider nicht oder nur sehr knapp nicht auf dem einzigen Bild :-)

und inzwischen sind auch die beiden Blasen fast verheilt (jaa, Männer sind Memmen!) und auch der hintere Neo-Gepäckluken-Verhüterli, der beim Aufladen in Dunkelheit und Schneeschauern verschütt gegangen ist, wurde inzwischen wiedergefunden und wird zeitnah den Weg zum Mutterschiff antreten.

Muss ich noch mehr schreiben?!

(-: Nee, gerne wieder! :-)