ntstehung ökologisches Wasserkonzept

Motivation / Ausgangslage

Unser Vereinsgelände in den Herrenhäuser Leine-Auen befindet zwar abseits von Lärm und Trubel einer Landeshauptstadt, aber damit auch abseits genug für einen Abwasseranschluß. Die Abfuhr mittels eines Saugwagens verursachte jedes Jahr hohe Kosten. Die Duschen waren kalt und sanierungsbedürftig. Die Toilette befand sich im benachbarten Vereinsheim.
Mit diesem Nachbarverein bestand ein gemeinsamer Nutzungsvertrag für die beiden Grundstücke, aus dem wir uns eh durch einen separaten Vertrag herauslösen wollten, um uns vor finanziellen Risiken zu schützen und mehr Planungssicherheit zu bekommen. Dafür mußten wir die Toilette aufgeben und uns eine Eigene zulegen, die sowohl möglichst geringe laufende Kosten aufweisen als auch möglichst umweltverträglich sein sollte. In Frage kam dafür nur eine Kompost-Toilette.

Für das Grauwasser aus der Küche und den Duschen war die Abfuhr ebenfalls zu teuer, zumal es klar war, daß bei warmen Duschen die Wassermenge deutlich ansteigen würde. Als einzige Lösung blieb nur die Aufbereitung vor Ort: die Vorreinigung in einer Dreikammergrube und die Endreinigung inklusive Versickerung in einem Schilfklärbeet.

Für die Erwärmung des Duschwasser kam als wirklich umweltgerechte Lösung nur die Nutzung der Sonne in Frage in Form eines Solarkollektors.